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Aktuelle Projekte

Feuerwiderstand von feuerverzinkten Verbundträgern aus höher- und hochfesten Baustählen

Feuerverzinken kann die Feuerwiderstandsdauer von Stahl verbessern, das zeigen aktuelle Forschungsergebnisse. Auf diesen Erkenntnissen aufbauend analysiert das gemeinsame AiF-Forschungsvorhaben (Gemeinschaftsausschuss Verzinken e.V. – GAV; FOSTA; DASt) IGF 21536 N mit dem Lehrstuhl für Metallbau, TU München, und dem Lehrstuhl für Stahl- und Leichtmetallbau, RWTH Aachen, wie Stahlkonstruktionen ohne zusätzliche passive Brandschutzmaßnahmen eine Feuerwiderstandsklasse von R30 erreichen können.

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Numerische und experimentelle Untersuchungen des Tragverhaltens und der Leistungsmerkmale universeller, ohne Schweißen hergestellter Stahlverbundstützen aus S960

Aus verschiedenen innovativen Ideen, vor allem Marktgewinnung gegenüber herkömmlichen Stützen, wurde dieses Forschungsvorhaben definiert. Da die im Euro Code geregelten, normalfesten Stähle immer seltener eingesetzt werden, sind Stahlverbundstützen mit einem höchstfesten Stahl aus S960 für Hoch- und Tiefbau besonders interessant. Sie bieten nicht nur deutliche Querschnitts- und Gewichtseinsparungen im Bau, sondern auch ein ausgezeichnetes Verhalten unter hohen Temperaturen, bzw. im Brand. Diese Verbundstützen sollen eine längere Tragfähigkeit beweisen.

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Stabbündelstützen mit hochfestem Bewehrungsstahl

In Deutschland ist der Marktanteil von Stahl- und Verbundbau im Geschossbau gering. Die Gründe dafür sind vielschichtig und reichen von fehlenden Erfahrungswerten bis hin zu Vorurteilen hinsichtlich der Brandsicherheit. Zudem spielt auch die Wirtschaftlichkeit der Bauweise stets eine große Rolle.

Brandsichere, hochtragfähige und gleichzeitig schlanke und damit wirtschaftliche Verbundstützen lassen sich mit Hilfe von einem Stabbündel aus Bewehrungsstahl mit einer Streckgrenze von 670 N/mm2, das in ein Stahlrohr eingestellt und mit Mörtel verpresst wird, herstellen. Durch Bündelung von Stäben sind zudem hohe Füllgrade der Querschnitte möglich, sodass Tragfähigkeiten erreicht werden, wie sie sonst nur mit wesentlich größeren Querschnittsabmessungen möglich sind. Im Vergleich zu Verbundstützen mit Vollquerschnitten weisen Stabbündelstützen zudem ein günstigeres Erwärmungsverhalten auf, da die einzelnen Stäbe nur punktuell direkt miteinander Kontakt haben und daher die Wärmeleitung zwischen den Stäben begrenzt wird. Wird das Zusammenwirken der Stäbe bei Raumtemperatur aber auch im Brandfall sichergestellt, ist bei diesen Stützen ein wesentlich besseres Tragverhalten als bei herkömmlichen Verbundstützen mit Vollstahlkern zu erwarten.

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Brandschutztechnische Grundlagenuntersuchung zur Fortschreibung bauaufsichtlicher Regelungen in Hinblick auf eine erweiterte Anwendung des Holzbaus

Innerhalb des Verbundvorhabens TIMpuls soll die Bereitstellung einer vollständigen, wissenschaftlich begründeten Systematik erfolgen, um die Verwendbarkeit tragender und raumbildender Holzbaukonstruktionen in mehrgeschossigen Gebäuden bis zur Hochhausgrenze zu ermöglichen. Durch das Vorhaben ist nachzuweisen, dass durch die Verwendung der im Verbundvorhaben beschriebenen Konstruktionen brandschutztechnisch gleichwertige Lösungen im Vergleich zu den heute üblichen Konstruktionen aus Mauerwerk und Stahlbeton oder Stahlleichtbau erreicht werden.

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Numerische und experimentelle Untersuchungen von Polymerbrandlasten in kerntechnischen Anlagen zur Verbesserung der Prognosefähigkeit von Brandsimulationen

Brände von elektrischen Leitungsanlagen stellen ein sicherheitsrelevantes Gefährdungspotential für in Betrieb und im Rückbau befindliche Kernkraftwerke dar. Aufgrund von technischen Fehlfunktionen in der Form von Lichtbögenüberschlägen oder Kurzschlüssen geht von elektrischen Leitungsanlagen eine erhöhte Brandentstehungsgefahr aus. Darüber hinaus bergen Kabel aufgrund ihrer brennbaren Isolationsmaterialien die Gefahr einer Brandweiterleitung vom ursprünglichen Brandherd aus in angrenzende, räumlich abgetrennte Bereiche, da Kabel durch raumabschließende Bauteile hindurchgeführt werden.

In diesem Forschungsvorhaben soll die Grundlage geschaffen werden, den Einsatz von Brandsimulationsmodellen im Rahmen von nationalen und internationalen Regelwerken für den Einsatz bei Kabelbränden ohne die noch bestehenden Einschränkungen empfehlen zu können.

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