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Aktuelle Projekte

Brandschutztechnische Grundlagenuntersuchung zur Fortschreibung bauaufsichtlicher Regelungen in Hinblick auf eine erweiterte Anwendung des Holzbaus

Innerhalb des Verbundvorhabens TIMpuls soll die Bereitstellung einer vollständigen, wissenschaftlich begründeten Systematik erfolgen, um die Verwendbarkeit tragender und raumbildender Holzbaukonstruktionen in mehrgeschossigen Gebäuden bis zur Hochhausgrenze zu ermöglichen. Durch das Vorhaben ist nachzuweisen, dass durch die Verwendung der im Verbundvorhaben beschriebenen Konstruktionen brandschutztechnisch gleichwertige Lösungen im Vergleich zu den heute üblichen Konstruktionen aus Mauerwerk und Stahlbeton oder Stahlleichtbau erreicht werden.

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Numerische und experimentelle Untersuchungen von Polymerbrandlasten in kerntechnischen Anlagen zur Verbesserung der Prognosefähigkeit von Brandsimulationen

Brände von elektrischen Leitungsanlagen stellen ein sicherheitsrelevantes Gefährdungspotential für in Betrieb und im Rückbau befindliche Kernkraftwerke dar. Aufgrund von technischen Fehlfunktionen in der Form von Lichtbögenüberschlägen oder Kurzschlüssen geht von elektrischen Leitungsanlagen eine erhöhte Brandentstehungsgefahr aus. Darüber hinaus bergen Kabel aufgrund ihrer brennbaren Isolationsmaterialien die Gefahr einer Brandweiterleitung vom ursprünglichen Brandherd aus in angrenzende, räumlich abgetrennte Bereiche, da Kabel durch raumabschließende Bauteile hindurchgeführt werden.

In diesem Forschungsvorhaben soll die Grundlage geschaffen werden, den Einsatz von Brandsimulationsmodellen im Rahmen von nationalen und internationalen Regelwerken für den Einsatz bei Kabelbränden ohne die noch bestehenden Einschränkungen empfehlen zu können.

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Mehr als nur Dämmung – Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (nawaRo) haben in Deutschland einen vergleichsweise niedrigen Marktanteil von ca. 4 %. Ein Grund hierfür liegt in den bauaufsichtlichen Anforderungen, die die Verwendung brennbarer Baustoffe, insbesondere normalentflammbarer Baustoffe ohne Anforderungen an das Glimmen, aus brandschutztechnischen Gründen beschränken. Schwerentflammbare Baustoffe, die keine Glimmneigung aufweisen dürfen, haben einen deutlich größeren Anwendungsbereich, zum Beispiel als Wärmedämmverbundsystem von Fassaden der Gebäudeklassen 4 und 5.

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Untersuchung zur Tragsicherheit offener Parkgaragen in Stahl- und Verbundbauweise unter Brandeinwirkungen von E-Fahrzeugen und kraftstoffbetriebenen Fahrzeugen

Das gemeinsame Forschungsvorhaben AIF 20453 N mit dem Institut für Stahlbau, Leibniz Universität Hannover, analysiert das Brandentstehungsrisiko und quantifiziert die Zuverlässigkeit der tragenden und aussteifenden Tragstruktur in offenen oberirdischen Parkgaragen für unterschiedliche Fahrzeugkonzepte. Es soll überprüft werden, ob die geltenden bauaufsichtlichen Regelungen der Muster-Garagenverordnung für offene oberirdische Parkgaragen in Deutschland im Zuge der steigenden Anzahl von Elektrofahrzeugen aufrechterhalten werden können.

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Theoretische und experimentelle Untersuchungen von unterschiedlichen Betonen bei Naturbrandbeanspruchung

In dem zurzeit laufenden Forschungsvorhaben sollen die Grundlagen für die thermischen und thermo-mechanischen Materialkennwerte in der Abkühlphase für unterschiedliche Betone erforscht werden.

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Theoretische und experimentelle Untersuchung von Spannbetonhohlplatten unter Brandbeanspruchung

Bei Schadensfällen im europäischen Ausland wurden im Brandfall an Decken aus Spannbetonhohlplatten Versagensmechanismen beobachtet, die bisher nicht bekannt waren. Eine spezielle Versagensart wird in der Bildung von Horizontalrissen in den Plattenstegen vermutet, in deren Folge es zur vollständigen Ablösung des unteren Plattenspiegels kommen kann. Als eine Ursache dieses Versagens wird die thermische Dehnung der brandbeanspruchten Deckenunterseite in Betracht gezogen, bei der Biegezugspannungen im Hohlplattenquerschnitt und Zwangsspannungen infolge Dehnungsbehinderungen benachbarter Deckenbereiche auftreten können. In bisherigen experimentellen Untersuchungen konnte dieser Umstand nicht realistisch berücksichtigt werden.

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