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Brandschutztechnische Grundlagenuntersuchung zur Fortschreibung bauaufsichtlicher Regelungen in Hinblick auf eine erweiterte Anwendung des Holzbaus

Teilvorhaben 2: Beurteilung der brandschutztechnischen Leistungsfähigkeit von Bauteilen und Systemen

Innerhalb des Verbundvorhabens TIMpuls soll die Bereitstellung einer vollständigen, wissenschaftlich begründeten Systematik erfolgen, um die Verwendbarkeit tragender und raumbildender Holzbaukonstruktionen in mehrgeschossigen Gebäuden bis zur Hochhausgrenze zu ermöglichen. Durch das Vorhaben ist nachzuweisen, dass durch die Verwendung der im Verbundvorhaben beschriebenen Konstruktionen brandschutztechnisch gleichwertige Lösungen im Vergleich zu den heute üblichen Konstruktionen aus Mauerwerk und Stahlbeton oder Stahlleichtbau erreicht werden.

Mit dem Teilprojekt 2 (Förderkennzeichen: 22006917) werden wesentliche Informationen zum Feuerwiderstand und Naturbrandverhalten von Holzbauteilen mittels Bauteil- und Baustoffversuchen sowie numerischer Analyse erarbeitet. Diese Ergebnisse werden in Kombination, mit den im Verbundprojekt bereitgestellten Informationen zum anlagentechnischen und abwehrenden Brandschutz, in eine ganzheitliche Risikobetrachtung für mehrgeschossige Holzgebäude integriert.

       

Die Bereitstellung des vollständigen Konstruktionskataloges inklusive der Integration technischer Gebäudeausrüstung als Endergebnis des Verbundvorhabens, soll als Basis zur Überarbeitung der baurechtlichen Regeln - hier insbesondere der Musterbauordnung (MBO) und der Musterrichtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an hochfeuerhemmende Bauteile in Holzbauweise (M-HFHHolzR) dienen. Ziel ist es, eine baurechtlich geregelte und leistungsoptimierte Verwendung von Holzbauweisen bis zur Hochhausgrenze zu ermöglichen, die es erlaubt wirtschaftliche und optisch ansprechende Holzbauwerke zu errichten.

Projektträger: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Auftrag der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)

Förderdauer/Laufzeit: 2017 – 2020

Ansprechpartner: Sven Brunkhorst, M.Sc.

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