Das Fachgebiet organische Baustoffe und Holzwerkstoffe des iBMB ist im Jahre 2010 aus dem langjährig bestehenden Fachgebiet Struktur und Anwendung der Baustoffe hervorgegangen. Das neue Fachgebiet entstand durch die Kooperation der Fraunhofer Gesellschaft mit der Technischen Universität Braunschweig und arbeitet eng mit dem Fraunhofer Institut für Holzforschung, dem Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI), in Braunschweig zusammen.

Das Fachgebiet befasst sich mit aktuellen dringenden Fragen der Nachhaltigkeit organischer Baustoffe in der Architektur und im Bauingenieurwesen. Während die Fachkompetenz des Fachgebiets Struktur und Anwendung der Baustoffe hinsichtlich polymerer und anorganischer Werkstoffe, Korrosion, material- und schadensanalytischer Untersuchungen erhalten blieb,
fokussiert sich das neue Fachgebiet darüber hinaus auf in Konstruktionen verwendeten organischen Werkstoffe. Hierbei wird sowohl auf konstruktive als auch auf nichtkonstruktive Anwendungen organischer Materialien abgezielt, die selbstverständlich auch die Kunststoffe umfassen.

Das Forschungsprogramm des Fachgebiets wird zur Zeit ausgebaut und Forschungsstellen neu besetzt. Zukünftige Aktivitäten werden auf mikroskopischer, submikroskopischer und auf atomarer Ebene stattfinden, um neue organisch basierte Materialien für konstruktive und nichtkonstruktive Anwendungen zu entwickeln sowie klimatische Einflüsse auf die Eigenschaften und Funktionen derartiger Materialien zu untersuchen.

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